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Unsere Vergangenheit

Von 1881 bis 1980

Von dem repräsentativen Landsitz zur Teichwirtschaft

1881Ernst von Schrader macht erste Versuche mit der Teichwirtschaft. Im Hausteich werden zehntausend Karpfenbruteier ausgesetzt. Nach drei Jahren können sie als Speisefisch nach Hannover verkauft werden. Im Laufe der Zeit entstehen auf 250 ha des damals 480 ha großen Gutes die vielen Fischteiche. Ackerbau und Viehzucht werden aufgegeben und lediglich Forstwirtschaft weiter betrieben. Es entwickelt sich die größte Karpfenzucht Norddeutschlands. Deshalb ist auf dem Dach des Herrenhauses auch ein Karpfen als "Wetterhahn" zu sehen!                 Der Karpfen auf dem Dach
       
20. Jhd.Der repräsentative Landsitz aus dem 17. /18. Jahrhundert entwickelt sich nach und nach zu einem landwirtschaftlich geprägten Gut. Wo früher ansehnliche Gärten und Alleen waren, stehen heute nur noch vereinzelte exotische Sträucher.

Ernst von Schrader lässt neue Wirtschaftsgebäude bauen, unter anderem eine Wassermühle mit Sägewerk an der Meiße, die man jedoch in den siebziger Jahren abreißt. Heute ist das Alte Wehr immer noch
zu sehen – nur ohne Wasserrad.  
         

das alte Wehr
1936Die folgenden Links zeigen einen Auszug aus dem Arbeitsalltag auf NABU Gut Sunder.
Arbeit in einem Sägewerk

So sah die Mühle aus

Holzverkauf auf NABU Gut Sunder
1967
Die Wasserqualität der Meiße wird mit der Zeit immer schlechter. Durch das darauf folgende Fischsterben muss die Fischzucht aufgegeben werden. Deshalb verwandelt Barthold von Schrader 1967 einen Teil der Teichanlagen in ein Erholungsgebiet mit Badesee, Campingplatz und Wochenendhausgebiet. Es entsteht der "Hüttenseepark". 
1977
bis 1980
Der DBV „Deutscher Bund für Vogelschutz“ kauft die Meißendorfer, um sie vor dem Tourismus zu schützen. Nach erfolgreicher Abwehr der Umwandlungspläne überlässt der DBV im Jahr 1980 das Teichgebiet der öffentlichen Hand und kauft im Gegenzug das unmittelbar angrenzende Gut Sunder. Das Herrenhaus und die umliegenden Ländereien gehörten dem Vorbesitzer Andreas M. von Kontz, der seit 1977 im Herrenhaus lebt. Das Ziel ist, eine Bildungsstätte zu errichten.






NABU Gut Sunder * 29308 Winsen/Aller