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Juniornaturschutzberater



Was bedeutet nachhaltige Entwicklung?

Nachhaltige Entwicklung bedeutet, dass diese zukunftsfähig ist. So soll die Lebensgrundlage aller heute auf der Erde lebender Menschen erhalten und für künftige Generationen gesichert werden. Dazu müssen ökologische, soziale und ökonomische Aspekte berücksichtigt werden.

Was bedeutet Bildung für eine nachhaltige Entwicklung?

Das Ziel der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist es, Menschen auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Gleichzeitig soll ihnen ermöglicht werden, eine lebenswerte Gegenwart aktiv mitzugestalten. Dazu ist Gestaltungskompetenz notwendig, die dazu befähigt, Sachverhalte und Prozesse hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit einzuschätzen und dementsprechend zu handeln.

Beitrag der Ausbildung zum Juniornaturschutzberater zur Gestaltungskompetenz

Besonders geförderte Teilkompetenzen der Gestaltungskompetenz

Vorausschauend denken und handeln

Diese Teilkompetenz ist eine unerlässliche Voraussetzung für die angehenden Juniornaturschutzberater. Die Schüler können nur aktiv werden, wenn sie die Zukunft in ihre Planung mit einbeziehen. Sie müssen wissen, welche Auswirkungen aktuelles Handeln für spätere Entwicklungen hat. Dies kann in einem praktischen Beispiel bedeuten, dass die Juniornaturschutzberater erkennen, dass auf dem Schulhof geeignete Nistmöglichkeiten für Vögel und Insekten fehlen und sie dies durch den Bau und das Anbringen geeigneter Nisthilfen beheben können. Darüber hinaus werden aber auch eventuell auftretende Hindernisse bereits bei der Planung mit berücksichtigt.

An Entscheidungsprozessen partizipieren können

Für die Motivation der Schüler selbst aktiv zu werden und ihre Rolle als Juniornaturschutzberater aktiv füllen zu können, ist es wichtig, dass sie an den Entscheidungen über die Art der Aktivitäten beteiligt werden. Dies gewährleistet auch den unbedingt nötigen Lebensweltbezug. Zusätzlich sollen die Juniornaturschutzberater durch die Ausbildung auch dazu befähigt werden an weiteren Entscheidungsprozessen (beispielsweise in Schule oder Familie) zu partizipieren.

Sich und andere motivieren können, aktiv zu werden

Ein Berater ist eine Person, die selbst aktiv wird und ihr Wissen und ihre Fähigkeiten anderen zur Verfügung stellt. Deshalb ist die Durchführung einer eigenen kleinen Natur- oder Umweltschutzaktion Bestandteil der Ausbildung. Hier kann die Erfahrung gemacht werden, dass dies auch mit Spaß verbunden ist. Zudem bilden die gemachten positiven Selbstwirksamkeitserfahrungen die Basis für die Motivation für weitere Aktionen und Projekte.
Übergeordnetes Ziel des Juniornaturschutzberaters ist es durch die Beratertätigkeit andere für den Naturschutz begeistern zu können. Durch die Durchführung der Natur- oder Umweltschutzaktion werden die Kinder weitere Personen zur Realisierung gewinnen müssen (andere Kinder, Eltern, Großeltern, Ehrenamtliche, Lehrer, Schulleiter…).

Gemeinsam mit anderen planen und handeln können

Während der Ausbildung lernen die Kinder Grundregeln und Methoden der Kommunikation. Ihre Abschlussaktion bestimmen und planen sie gemeinsam in einer Kleingruppe. Diese Kompetenz ist auch für ihre weitere Handlungsfähigkeit als Juniornaturschutzberater erforderlich.

Zielkonflikte bei der Reflexion über Handlungsstrategien berücksichtigen können

Bei der konkreten Planung ihrer Aktion im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung werden die Kinder dazu angehalten, eventuell auftretende Hindernisse mit zu berücksichtigen. Dabei werden auch Konflikte mit anderen betroffenen Personen bedacht.


Weiterführende Links zu Bildung für eine nachhaltige Entwicklung:

www.transfer-21.de
www.bne-portal.de






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